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Orientalisches Lamm mit Granatapfel-Couscous, Harissa-Joghurt und Naan-Brot

19 Sep

Wir sind immer noch geflasht! Was war das für ein Erlebnis am Samstag beim Cooking-Cup! 5 Teams sind in den Kochwettstreit getreten und haben alle schlicht unglaubliches gezaubert in nur einer einzigen Stunde mit auch noch über 100 Zuschauern, die zwischendurch Fragen gestellt und auch mal aus dem Topf genascht haben. Kurz gesagt: Wir hatten einen RIESENSPASS!!! Lustigerweise hatten wir mit unserem Rezept, dass wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen auch noch eine einigermassen entspannte Zeit und konnten wirklich während des Kochens auch mit den lieben und interesserten  Zuschauern plaudern.

Leider hats zum Weiterkommen nicht gereicht, aber liebe Kandidaten: Wir haben viel gelernt, zieht Euch warm an im nächsten Jahr! Ne quatsch, so ernst sehen wir die Sache ja gar nicht, der olympische Gedanke zählt, aber nochmal mitmachen wäre definitiv schön! Wenn jetzt noch die vergessene Lederjacke vom Kochstudio nachgeschickt wird, ist auch unser Haushalt wieder komplett und wir haben definitiv keinen Verlust eingefahren.

Wir wünschen Euch in jedem Fall mit unserem orientalischen Rezept aus dem Wettbewerb ganz viel Spass, gutes Gelingen und einen noch viel grösseren Appettit!

Cooking Cup

Zutaten Lamm

Olivenöl
Olivenöl mit Zitrone
Fleur de Sel
Raz el Hanout
getrockneter Thymian
4 Lammlachse à ca. 150g
1 kleines Bund Minze
1-2 rote Chilischoten
1 EL Honig
½ Limette

Zutaten Granatapfel Couscous

Olivenöl
1 kleines Bund Koriander
1 Zitrone
400g Couscous
500ml Geflügelbrühe
1 Granatapfel

Zutaten Harissa-Joghurt

4 EL griechischer Joghurt
1 EL Harissa

Zutaten Naan-Brot

Rapsöl
Olivenöl
Za’Atar
Zucker
Mehl für die Arbeitsfläche
125g Mehl
½ TL Backpulver
1 TL Trockenhefe
75g Magerjoghurt
80ml Milch

Zubereitung Lamm

  • Ein grosses Schneidbrett bereitstellen. Minzblätter von den Stängeln abzupfen und fein hacken. Chili entkernen und in sehr feine Streifen schneiden. Die Hälfte der Minze und des Chilies zusammen auf das Brett geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Einen kräftigen Spritzer Olivenöl, den Saft der ½ Limette und etwas Honig darauf geben und das Ganze durch erneutes Hacken vermischen.
  • Lammlachse falls nötig parieren (von Sehnen befreien). Die Lammlachse von beiden Seiten mit Salz, einer kräftigen Prise Ras el-Hanout und Thymian bestreuen. Die Gewürze mit etwas Olivenöl kräftig ins Fleisch einmassieren.
  • Eine grosse Pfanne stark erhitzen. Die Lammlachse in die Pfanne geben. Einen etwas kleineren Topfdeckel direkt auf das Fleisch legen (Tipp: Deckel beschweren, z.B. mit einem Mörser aus Keramik – so bildet sich eine schöne Kruste). Etwa nach 2 Minuten wenden, wieder mit dem Deckel beschweren. Hitze reduzieren. Alle 2 Minuten das Fleisch wenden und immer beschweren. Nach ca. 10-12 Minuten ist das Fleisch innen noch leicht rosa und wunderbar zart.
  • Die Lammlachse aus der Pfanne nehmen und auf dem vorbereiteten Holzbrett mit den Gewürzen in ca. 1cm breite Streifen schneiden. Mit etwas Zitronen-Olivenöl und Honig beträufeln. Die restliche Minze und Chili über das Fleisch verteilen.

Zubereitung Couscous

  • Den Granatapfel halbieren. Die halben Granatäpfel über eine Schüssel halten und mit einem Löffelrücken die Kerne herausklopfen. Alle weissen Reste des Kerngehäuses aus den Kernen heraussortieren. Die Zitrone auspressen, den Saft zur Seite stellen. Die Brühe aufkochen. Koriander fein hacken.
  • Den Couscous in einer grossen Schüssel mit 3-4 EL Olivenöl und dem Zitronensaft vermengen und mit der kochenden Brühe übergiessen. Das Ganze 5-10 Minuten ziehen lassen.
  • Nun die Granatapfelkerne und den Koriander unter den Couscous heben und alles mit Salz abschmecken.

Zubereitung Harissa-Joghurt

  • Harissa-Paste unter den griechischen Joghurt rühren.

Zubereitung Naan-Brot

  • Mehl, Backpulver, Trockenhefe, 1 Prise Salz und eine Prise Zucker in einer Schüssel vermengen.
  • Jetzt Magerjoghurt, Milch und 1 EL Rapsöl dazugeben und alles mit dem Handmixer (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Masse in 4 Teile teilen, jedes auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen.
  • Die fladen einzeln in einer beschichteten Pfanne (mit Deckel) in je 1 EL Olivenöl je 1-2 Minuten von jeder Seite ausbacken.
  • Aus der Pfanne nehmen und sofort mit Za’Atar bestreuen.

Anrichten

Couscous auf eine Platte geben, die Lammstreifen anlegen und alles mit etwas Harissa-Joghurt umträufeln. Ein Stück Naan-Brot anlegen. Pro Person etwas Harissa-Joghurt in einem kleinen Gefäss reichen.

Tomatenalarm – Urban Gardening Teil 3

15 Aug

Tomaten

Ui, es ist soweit, die Monstertomaten werden reif und sehen seeeeeeeehr lecker aus! Wir können es selber kaum glauben, aber irgendwie haben wir offensichtlich das Gärtnergen in uns gefunden.

Langsam werden also Tomatenträume wahr – leckere Pasta mit Tomaten, Tomaten mit Mozzarella, Tomaten alleine, Tomatensauce, Tomaten… Irgendwie doof nur, dass die Hälfte von uns keine Tomaten mag, zumindest keine kalten. Also wird das entweder eine einseitige Veranstaltung oder es gibt die Tomaten eben grundsätzlich in warm.

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr über aussergewöhnliche Tomatenrezepte (mit irgendwie warmgemachten Tomaten versteht sich). Also nur zu mit genialen Vorschlägen! Das beste Rezept schafft es auf den Blog!

Frische Gambas an Linguine mit Basilikum-Carbonara

27 Jul

Der Sommer ist da! Und das mit so richtig und ohne Zweifel! Endlich! Wie schön! Auf gut deutsch: es ist einfach unglaublich, heiss… Leider müssen wir davon ausgehen, dass unsere Nachbarn Grillabende, die jeden Abend auf unserem Balkon stattfinden, nicht so richtig mögen. Vor allem wenn sie nicht eingeladen sind. Aber wer mag schon jeden Abend die Nachbarn einladen? Und wer soll das bezahlen? Also müssen kreativere Sachen her, die niemanden belästigen und trotzdem auch bei 36°C im Schatten noch so richtig viel Spass machen! So wie dieses hier!

Frische Gambas

Zutaten

8 frische Gambas
500g Linguine
2 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
2 Eigelb
Saft von ½ Orange
1 frische Chili
100g Schlagsahne
2 EL Doppelrahm-Frischkäse
Salz
Pfeffer
Chilipulver
Rapsöl

Zubereitung

  • Die Linguine nach Packungsbeilage in Salzwasser bissfest garen.
  • Den Knoblauch schälen, die Chili waschen, entkernen und klein schneiden. Basilikum waschen, trockenschütteln, abzupfen und einige Blätter beiseite legen. Die restlichen Blätter mit Knoblauch, Eigelb, Orangensaft, Sahne, Frischkäse und Chili mit dem Mixstab pürieren.
  • Die Basilikumcreme mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln abtropfen und mit der Basilikumcreme vermengen.
  • Die Garnelen in einer Pfanne mit etwas Rapsöl scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Chilipulver würzen.
  • Die Pasta mit den Garnelen anrichten und mit den restlichen Basilikumblättern garnieren.

Von explodierendem Kerbel und Monstertomaten – Urban Gardening Teil 2

24 Jul

Urban Gardening

Nachdem die Urban Gardening Versuche in den letzten Jahren eher schiefgegangen sind, haben wir den Daumen in diesem Jahr offensichtlich in grüne Farbe getaucht! Nur was macht man um alles in der Welt mit Kerbel in Massen? Hat jemand ein cooles Rezept? Der Gute kriegt derzeit 2x die Woche eine neue „Frisur“ und sieht nach 2 Tagen wieder aus wie vorher… Unglaublich…

Urban Gardening

Vor den Tomaten kriegen wir langsam auch ein bisschen Angst.. Die Pflanzen in der Ampel sind einfach gigantisch riesig und es hängen Blüten ohne Ende daran. Sogar einige grüne Tomatenbabys haben wir schon gesehen und das trotz Wetterkatastrophe im Frühjahr… In Albträumen wachen die Tomaten in die Wohnung und ersticken uns… Diese Fantasie kommt nicht von ungefähr wenn man die einst unscheinbare Ampel anschaut.

Die Erdbeeren halten es offenbar dagegen nach dem Leitsatz „Qualität statt Quantität“. Viele Beerchen konnten wir noch nicht ernten, dafür haben sich die wenigen als wunderbar aromatische kleine Walderdbeeren entpuppt. Aber vielleicht haben wir Glück und können die Pflänzchen überwintern und nächstes Jahr die grössere Ernte einfahren.

Auf jeden Fall ist diese Saison für uns ein Riesenerfolg! Wir werden euch über die Tomatenernte berichten!

Mini Tomaten-Ziegenkäse Tarte

21 Jul

So Ihr Lieben, nachdem wir jetzt eine Zeit lang fleissig mit schwitzen beschäftigt waren, kommt endlich mal wieder ein Rezept. Eins was perfekt in den Sommer passt, als Vorspeise Solo oder einfach zu einem knackigen Blattsalat. Und dann wieder ab auf den Liegestuhl und geniessen!

Mini Tomaten Ziegenkäse Tarte

Zutaten

1 Backblechgrosser Blätterteig
3 EL Zwetschgenkonfitüre
100g Datteltomaten
100g Zigenfrischkäse
½ TL getrockneter Majoran
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl

Zubereitung

  • Backofen auf 220°C vorheizen
  • Blätterteig in 10 gleichgrosse Rechtecke schneiden. Mit einem spitzen Messer entlang der Kanten mit 1cm Abstand zum Rand einen Rahmen einritzen (nicht durchschneiden). Jedes Blätterteigstück mit je 1 TL Zwetschgenkonfitüre innerhalb des eingeritzen Rahmens bestreichen.
  • Tomaten in dünne Scheiben schneiden und auf der Zwetschgenkonfitüre verteilen (Tipp: Nicht überlappen). Ziegenkäse in kleine Stücke über die Tomate zupfen. Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl beträufeln.
  • Auf der mittleren Schiene für ca. 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Das Schokoladenwunderland

26 Jun

Schokolade

Wir sind verliebt! Schon lange! In die Schokolade von Läderach … war ja klar, man hätte sich auch mal wieder eine kostengünstigere Leidenschaft suchen können. Aber irgendwie ist das bei uns immer so.
Unsere allerliebste Lieblingsschokolade haben wir bereits bei Schokostück auf dem Blog vorgestellt (http://blogauchocolat.com/2013/06/09/fragesonntag-14-loffelhelden/). Irgendwie kommen wir wirklich nie an einem dieser unsäglichen Schokoladenläden vorbei, ohne dass wir „nur mal kurz“ reingehen und „schnell ein wenig“ Schokolade besorgen. Und natürlich dafür ein gefühltes Vermögen liegen lassen.
Jetzt haben wir uns aber mal das Allerbeste gegönnt und sind zum Schoggi-Erlebnis nach Bilten gefahren. Wow! Für kleines Eintrittsgeld (das am Ende sowieso fast komplett auf einen Einkauf angerechnet wird, der Rest geht an ein soziales Projekt) bekommt man einen hübschen Löffel und wird auf die Reise durch die Schokoladenanbauländer dieser Erde geschickt. Anschliessend kann man auch in die Produktion gucken und da kommt das Beste: Man kann an verschiedenen Stationen die Schokolade in dem Verarbeitungszustand, in dem sie unten in der Produktion genau ist, probieren (Dafür war der Löffel). Also von der Rohschokolade, bis zum fertigen Produkt, das aus herrlichen Schokoladenbrunnen strömt – da werden Kindheitsträume wahr!

Schokoladennips
Im angrenzenden Fabrikverkauf haben wir natürlich nichts gekauft. Zumindest nichts, was nicht toll schmecken würde. Und den Löffel haben wir natürlich behalten – nur für den Fall, dass uns Löffelhelden demnächst wieder mal ein Schokoladenbrunnen über den Weg läuft!

Schokoladenlöffel

Lasagne

21 Jun

So, heute waren wir mal interessiert, wo die Lasagne denn so herkommt (haha, bevor der Witz kommt: dass wir in Italien gucken müssen, war uns auch klar). Also mal bei Wikipedia gesurft und Folgendes gefunden:

Etymologie

Das italienische Wort lasagna (Plural lasagne) wird vom griechischen Wort lasanon (λάσανον) abgeleitet, das einen Rost für Töpfe oder Bratpfannen bezeichnet. Das Wort wurde später von den Römern als lasanum in der Bedeutung „Kochtopf“ übernommen. Die Italiener verwendeten dann das Wort, um sich auf das Gefäß zu beziehen, in dem zubereitet wurde, was heute als Lasagne bekannt ist – heute bezeichnet die Vokabel lasagna das Gericht selbst.

Aha.. Klingt das nicht schrecklich schlau? Finden wir schon, schmecken tuts auf jeden Fall!

Lasagne

Zutaten für die Sauce

500g Bio Hackfleisch, gemischt aus Schweine- und Rindfleisch
8 dünne Scheiben Bauernspeck
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
2 Stangen Sellerie
1 Bund Basilikum
2 Dosen (je 400g Füllmenge) gehackte Tomaten, nehmt ruhig die etwas teureren, die schmecken meistens weniger sauer
100g Parmesan
Olivenöl
Rapsöl
2 gehäufte TL getrockneter Oregano
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
Zucker
Chilipulver (fruchtig)
Chilipaste (sehr scharf)
1 EL Crème fraîche

Zutaten für die Lasagne

250g Lasagneblätter ohne Vorkochen
500g Creme Fraîche
100g Parmesan
1 grosse reife Tomate
10-15 kleine Basilikumblätter

Zubereitung der Sauce

  • Den Speck klein schneiden. Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Sellerie waschen und fein würfeln. Die Basilikumblätter abzupfen und in den Kühlschrank legen. Die Basilikumstiele fein hacken. Den Parmesan reiben.
  • Ca. 3 EL Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen (Tipp: Wir benutzen dafür eine beschichtete Wokpfanne). Den Speck und den Oregano hineingeben und goldbraun von allen Seiten anbraten. Das Gemüse hinzugeben und etwa 7 Minuten weitergaren. Dabei alle 30 Sekunden umrühren, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
  • In derselben Pfanne etwas Rapsöl heiss werden lassen. Das Hackfleisch darin scharf anbraten. Sobald es gar ist und etwas Farbe angenommen hat mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Dann das Gemüse wieder in die Pfanne geben und die Tomaten einrühren. Die beiden leeren Tomatendosen zu ca. ¾ mit Wasser auffüllen und das Wasser in die Pfanne giessen. Alles gut durchrühren. Mit je einer kräftigen Prise Salz Pfeffer und Zucker würzen. Die gehackten Basilikumstiele und etwas Chilipaste (je nach Geschmack) unter die Sauce rühren und die Sauce zum Kochen bringen.
  • Sobald die Sauce kocht, die Hitze reduzieren, einen Deckel auf die Pfanne geben und die Sauce ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  • Ca. 15 Minuten, bevor die Sauce fertig ist, einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen
  • Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Hälfte des Parmesans unter die Sauce rühren. Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden und in die Sauce geben. Einige Blätter zur Dekoration aufbewahren.
  • Die Sauce mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chili und Crème fraîche abschmecken und warm stellen.
  • Jetzt die Pasta nach Packungsbeilage al Dente kochen. In einem Sieb abgiessen und etwas Kochwasser auffangen. Die Pasta zurück in den Topf geben, mit der Hälfte der Sauce Bolognese vermischen und etwas von dem Kochwasser zum Auflockern unterrühren. Auf Tellern anrichten und die restliche Sauce darüber geben. Mit Olivenöl beträufeln und mit reichlich Parmesan und den restlichen Basilikumblättern bestreuen.

Zubereitung der Lasagne

  • Backofen auf 190°C vorheizen.
  • Den Parmesan reiben. Die Tomate in Scheiben schneiden.
  • Eine grosse, ofenfeste Auflaufform bereitstellen. Den Boden der Form mit ⅓ der Sauce bedecken. Eine Lage Lasagneblätter darauf verteilen (Tipp: die Blätter dürfen leicht überlappen). Die Lasagneblätter mit ⅓ der Creme Fraîche gleichmässig bestreichen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. ¼ des geriebenen Parmesans darüberstreuen.
  • In dieser Reihenfolge die Zutaten noch 2x schichten. Dann die Tomatenschreiben und die kleinen Basilikumblätter  auf der Lasagne verteilen, den restlichen Parmesan darüberstreuen und alles mit Olivenöl beträufeln.
  • Die Auflaufform mit Alufolie abdecken und 20 Minuten backen. Die Alufolie entfernen und die Lasagne weitere 35 Minuten backen, bis die oberste Schicht goldbraun ist.

Frische Erdbeeren mit gepfefferter Crème Anglaise

19 Jun

Juppidu die Erdbeeren sind reif! Wir geraten ja über Erdbeeren regelmässig so ins Schwärmen, dass es fast schon poetisch wird. Nun ja, seis drum, der Erdbeerbauer unseres Vertrauens hat es auch in diesem regenreichen Frühling irgendwie geschafft, sehr aromatische, herrlich rote Früchte zu ernten – und natürlich auch an uns zu verkaufen. Da gibt’s auch nicht viel mehr zu zu erzählen. Wir sind einfach im siebten Himmel!

Frische Erdbeeren mit gepfefferter Crème Anglaise

Zutaten

500g frische Erdbeeren
4 Eigelb
80g Zucker
1 Vanilleschote
500ml Milch
½ TL gemahlener Langpfeffer

1EL Vanillezucker

Zubereitung der Erdbeeren

  • Die Erbeeren waschen, putzen und in gleichmässige kleine Stücke schneiden. Mit dem Vanillezucker süssen und durchziehen lassen.

Zubereitung der gepfefferten Crème Anglaise im Thermomix

  • Eier trennen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
  • Eigelbe, Zucker, Langpfeffer und Milch in den Rührbehälter geben. 5s Stufe 5 verquirlen.
  • Milch, Vanilleschote und Vanillemark hinzugeben. Die Masse 7min 80°C Linkslauf Stufe 4 aufkochen. Vanilleschote herausnehmen.
  • Die Crème mindestens 3 Stunden kühl stellen, sie dickt beim Abkühlen ein.

Zubereitung der gepfefferten Crème Anglaise im Topf

  • Eier trennen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
  • Milch mit dem Vanillemark, der Vanilleschote und dem Langpfeffer in einem Topf aufkochen. Währenddessen Eigelbe und Zucker in einer Rührschüssel verquirlen. Vanilleschote aus der Milch nehmen.
  • Unter ständigem Rühren vorsichtig etwas Milch zu der Eiermasse geben (Achtung: hier wird’s wieder kritisch, Rühreigefahr!). Langsam und vorsichtig die restliche Milch einrühren.
  • Die Crème mindestens 3 Stunden kühl stellen, sie dickt beim Abkühlen ein.

Feurige Gambas mit weissem Spargel

16 Jun

Willkommen Sonne! Dich gibt’s ja noch! Kaum zu glauben, aber wahr. Wir freuen uns sehr, Dich zu sehen.

Nur leider hat der lange Winter ein paar kleine Spuren hinterlassen: Die Sommerkleider zwicken leider hier und da. Da hilft wohlt nur eines: Umstellen auf eine wunderbar leichte Sommerküche, die mehr oder minder Genuss ohne Reue verspricht und dabei dann auch noch unglaublich gesund ist!

Feurige Gambas mit weissem Spargel

Zutaten

800g weisser Spargel
½ Bio Zitrone
6 kleine rote Chilischoten
6 Knoblauchzehen
½ Bund Blattpetersilie
18 Riesengarnelenschwänze geschält und entdarmt
1 Schuss trockener Weisswein
2 EL Olivenöl
50g Butter
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Zucker

Zubereitung

  • Spargel schälen und holzige Enden abschneiden. Von der Zitrone 2 ca. 1cm dicke Scheiben abschneiden.
  • 0.75l Wasser, Zitronenscheiben, 30g Butter, eine Prise Salz, eine Prise Zucker und den Weisswein in eine grosse Pfanne geben und aufkochen. Sobald der Sud kocht, den Spargel zugeben und je nach dicke der Stangen 10 – 15 Minuten kochen. Zwischendurch probieren. Der Spargel sollte noch bissfest sein.
  • In der Zwischenzeit die Chilis waschen und trockentupfen. Eine Chili ganz fein schneiden. Den Knoblauch abziehen und andrücken. Eine Zehe in feine Würfel schneiden. Die Petersilie abbrausen, trockenschütteln, abzupfen und die Blätter grob hacken. Die Garnelen waschen und trockentupfen.
  • Sobald die Spargel bissfest sind, diese aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen. Die Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und warmstellen.
  • In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die Chilis und den Knoblauch darin leicht andünsten. Die Garnelen zugeben und 2-3 Minuten von allen Seiten anbraten. Die Spargelstücke zusammen mit der Petersilie und 20g Butter zu den Garnelen geben und ganz kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
  • Dazu schmeckt ein frisches Baguette hervorragend.

Clubsandwich

11 Jun

Leute ab auf die Couch, das Wetter ist eh bescheiden… Zum grossen Glück fehlt dann nur noch das beste Clubsandwich der Welt und ein passender Film auf DVD. Wir sind ja zur Zeit dem Bones Virus verfallen und arbeiten uns durch die gesammelten Folgen… Jeden abend 1-2 Folgen, eine auf der Couch mit leckerem Clubsandwich, eine im Bett und schon finden wir den Regen nicht mehr so schlimm. Stellt euch mal vor die Sonne würde scheinen! Was hätten wir da für ein schlechtes Gewissen! Aber so?

Clubsandwich

Zutaten

½Kopf Eisbergsalat
½ Salatgurke
½ Avocado
1 Limette
1 kl Bund Schnittlauch
2 Hähnchenbrüste (je ca, 120g)
8 Scheiben Frühstücksspeck
12 Scheiben Sandwichtoast
100g Creme Fraîche
200g rezenter Appenzeller
4 Eier
4 EL Milch
Ca. 1 EL Bratbutter / Butterschmalz
1 TL Butter
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
Muskat
Chilipulver
Currypulver (fruchtig, z. B: Ingwer Orange)
8 Holzspiesschen

Clubsandwich

Zubereitung

  • Backofen auf 240°C, Grillstufe oder Oberhitze vorheizen.
  • Den Eisbergsalat putzen und waschen. Die Salatgurke schälen und in dünne Scheiben schneiden. Avocado schälen, halbieren, den Kern entfernen und in feine Scheiben schneiden. Die Limette auspressen und die Avocadostückchen damit beträufeln. Den Käse mit einem Sparschäler hobeln. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.
  • Crème Fraîche mit Senf und Schnittlauch verrühren und die Senfsauce zur Seite stellen.
  • Bratbutter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hähnchenbrüste bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ca. 8 Minuten braten. Herausnehmen, mit Salz, Pfeffer, Currypulver und etwas Chili würzen. In ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und warm stellen.
  • Speck in derselben Bratpfanne auslassen, bis er schön knusprig ist. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • Eier und Milch in eine kleine Schüssel geben und verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Muskat würzen. In der Hähnchen / Speck Bratpfanne (Tipp: Wenn nichts angebrannt ist, vorher nicht auswaschen) die Butter zerlassen und das Rührei zubereiten. Es soll noch schön saftig sein.
  • Toastscheiben auf ein Backblech geben. Auf der obersten Schiene des Backofens ca. 1-1½ Minuten rösten.
  • Alle Toastscheiben auf der ungetoasteten Seite mit Senfsauce bestreichen. 4 Scheiben mit Hähnchen, Salatblättern, Käse und Gurkenscheiben belegen. Das Ganze mit einer weiteren Scheibe Toast (Senfsaucenseite nach unten) bedecken. Avocadoscheiben, Rührei und Speckscheiben darauf verteilen. Mit der letzten Scheibe Toast (Senfsaucenseite wieder nach unten) bedecken. Die Sandwiches etwas zusammendrücken, einmal diagonal durchschneiden und jeweils ein Holzspiesschen durch die Sandwichhälften stecken, um sie zusammen zu halten. Zum Clubsandwich passen Pommes – ohne schmeckt es aber auch!
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