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Lasagne

21 Jun

So, heute waren wir mal interessiert, wo die Lasagne denn so herkommt (haha, bevor der Witz kommt: dass wir in Italien gucken müssen, war uns auch klar). Also mal bei Wikipedia gesurft und Folgendes gefunden:

Etymologie

Das italienische Wort lasagna (Plural lasagne) wird vom griechischen Wort lasanon (λάσανον) abgeleitet, das einen Rost für Töpfe oder Bratpfannen bezeichnet. Das Wort wurde später von den Römern als lasanum in der Bedeutung „Kochtopf“ übernommen. Die Italiener verwendeten dann das Wort, um sich auf das Gefäß zu beziehen, in dem zubereitet wurde, was heute als Lasagne bekannt ist – heute bezeichnet die Vokabel lasagna das Gericht selbst.

Aha.. Klingt das nicht schrecklich schlau? Finden wir schon, schmecken tuts auf jeden Fall!

Lasagne

Zutaten für die Sauce

500g Bio Hackfleisch, gemischt aus Schweine- und Rindfleisch
8 dünne Scheiben Bauernspeck
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
2 Stangen Sellerie
1 Bund Basilikum
2 Dosen (je 400g Füllmenge) gehackte Tomaten, nehmt ruhig die etwas teureren, die schmecken meistens weniger sauer
100g Parmesan
Olivenöl
Rapsöl
2 gehäufte TL getrockneter Oregano
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
Zucker
Chilipulver (fruchtig)
Chilipaste (sehr scharf)
1 EL Crème fraîche

Zutaten für die Lasagne

250g Lasagneblätter ohne Vorkochen
500g Creme Fraîche
100g Parmesan
1 grosse reife Tomate
10-15 kleine Basilikumblätter

Zubereitung der Sauce

  • Den Speck klein schneiden. Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Sellerie waschen und fein würfeln. Die Basilikumblätter abzupfen und in den Kühlschrank legen. Die Basilikumstiele fein hacken. Den Parmesan reiben.
  • Ca. 3 EL Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen (Tipp: Wir benutzen dafür eine beschichtete Wokpfanne). Den Speck und den Oregano hineingeben und goldbraun von allen Seiten anbraten. Das Gemüse hinzugeben und etwa 7 Minuten weitergaren. Dabei alle 30 Sekunden umrühren, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
  • In derselben Pfanne etwas Rapsöl heiss werden lassen. Das Hackfleisch darin scharf anbraten. Sobald es gar ist und etwas Farbe angenommen hat mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Dann das Gemüse wieder in die Pfanne geben und die Tomaten einrühren. Die beiden leeren Tomatendosen zu ca. ¾ mit Wasser auffüllen und das Wasser in die Pfanne giessen. Alles gut durchrühren. Mit je einer kräftigen Prise Salz Pfeffer und Zucker würzen. Die gehackten Basilikumstiele und etwas Chilipaste (je nach Geschmack) unter die Sauce rühren und die Sauce zum Kochen bringen.
  • Sobald die Sauce kocht, die Hitze reduzieren, einen Deckel auf die Pfanne geben und die Sauce ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  • Ca. 15 Minuten, bevor die Sauce fertig ist, einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen
  • Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Hälfte des Parmesans unter die Sauce rühren. Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden und in die Sauce geben. Einige Blätter zur Dekoration aufbewahren.
  • Die Sauce mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chili und Crème fraîche abschmecken und warm stellen.
  • Jetzt die Pasta nach Packungsbeilage al Dente kochen. In einem Sieb abgiessen und etwas Kochwasser auffangen. Die Pasta zurück in den Topf geben, mit der Hälfte der Sauce Bolognese vermischen und etwas von dem Kochwasser zum Auflockern unterrühren. Auf Tellern anrichten und die restliche Sauce darüber geben. Mit Olivenöl beträufeln und mit reichlich Parmesan und den restlichen Basilikumblättern bestreuen.

Zubereitung der Lasagne

  • Backofen auf 190°C vorheizen.
  • Den Parmesan reiben. Die Tomate in Scheiben schneiden.
  • Eine grosse, ofenfeste Auflaufform bereitstellen. Den Boden der Form mit ⅓ der Sauce bedecken. Eine Lage Lasagneblätter darauf verteilen (Tipp: die Blätter dürfen leicht überlappen). Die Lasagneblätter mit ⅓ der Creme Fraîche gleichmässig bestreichen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. ¼ des geriebenen Parmesans darüberstreuen.
  • In dieser Reihenfolge die Zutaten noch 2x schichten. Dann die Tomatenschreiben und die kleinen Basilikumblätter  auf der Lasagne verteilen, den restlichen Parmesan darüberstreuen und alles mit Olivenöl beträufeln.
  • Die Auflaufform mit Alufolie abdecken und 20 Minuten backen. Die Alufolie entfernen und die Lasagne weitere 35 Minuten backen, bis die oberste Schicht goldbraun ist.

Clubsandwich

11 Jun

Leute ab auf die Couch, das Wetter ist eh bescheiden… Zum grossen Glück fehlt dann nur noch das beste Clubsandwich der Welt und ein passender Film auf DVD. Wir sind ja zur Zeit dem Bones Virus verfallen und arbeiten uns durch die gesammelten Folgen… Jeden abend 1-2 Folgen, eine auf der Couch mit leckerem Clubsandwich, eine im Bett und schon finden wir den Regen nicht mehr so schlimm. Stellt euch mal vor die Sonne würde scheinen! Was hätten wir da für ein schlechtes Gewissen! Aber so?

Clubsandwich

Zutaten

½Kopf Eisbergsalat
½ Salatgurke
½ Avocado
1 Limette
1 kl Bund Schnittlauch
2 Hähnchenbrüste (je ca, 120g)
8 Scheiben Frühstücksspeck
12 Scheiben Sandwichtoast
100g Creme Fraîche
200g rezenter Appenzeller
4 Eier
4 EL Milch
Ca. 1 EL Bratbutter / Butterschmalz
1 TL Butter
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
Muskat
Chilipulver
Currypulver (fruchtig, z. B: Ingwer Orange)
8 Holzspiesschen

Clubsandwich

Zubereitung

  • Backofen auf 240°C, Grillstufe oder Oberhitze vorheizen.
  • Den Eisbergsalat putzen und waschen. Die Salatgurke schälen und in dünne Scheiben schneiden. Avocado schälen, halbieren, den Kern entfernen und in feine Scheiben schneiden. Die Limette auspressen und die Avocadostückchen damit beträufeln. Den Käse mit einem Sparschäler hobeln. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.
  • Crème Fraîche mit Senf und Schnittlauch verrühren und die Senfsauce zur Seite stellen.
  • Bratbutter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hähnchenbrüste bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ca. 8 Minuten braten. Herausnehmen, mit Salz, Pfeffer, Currypulver und etwas Chili würzen. In ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und warm stellen.
  • Speck in derselben Bratpfanne auslassen, bis er schön knusprig ist. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • Eier und Milch in eine kleine Schüssel geben und verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Muskat würzen. In der Hähnchen / Speck Bratpfanne (Tipp: Wenn nichts angebrannt ist, vorher nicht auswaschen) die Butter zerlassen und das Rührei zubereiten. Es soll noch schön saftig sein.
  • Toastscheiben auf ein Backblech geben. Auf der obersten Schiene des Backofens ca. 1-1½ Minuten rösten.
  • Alle Toastscheiben auf der ungetoasteten Seite mit Senfsauce bestreichen. 4 Scheiben mit Hähnchen, Salatblättern, Käse und Gurkenscheiben belegen. Das Ganze mit einer weiteren Scheibe Toast (Senfsaucenseite nach unten) bedecken. Avocadoscheiben, Rührei und Speckscheiben darauf verteilen. Mit der letzten Scheibe Toast (Senfsaucenseite wieder nach unten) bedecken. Die Sandwiches etwas zusammendrücken, einmal diagonal durchschneiden und jeweils ein Holzspiesschen durch die Sandwichhälften stecken, um sie zusammen zu halten. Zum Clubsandwich passen Pommes – ohne schmeckt es aber auch!

Käse statt kochen

3 Mai

Käse

Wir waren mutig! Nachdem wir seit mehreren Jahren praktisch jeden Tag an einem hübschen kleinen Käseladen mit dem noch hübscheren Namen „Chäshuus“ vorbeigefahren sind und uns beim Sonntagsspaziergang die Nase am Schaufenster platt gedrückt haben, haben wir uns endlich getraut und den Laden betreten.

Wow, was für eine Erfahrung! Ein winziges Ladengeschäft, aus den Lautsprechern dudeln dezent Schweizer Ländler, zwei freundliche Damen lächeln hinter der Theke und in den Kühlschränken lagern Käse, deren Namen wie „Aarewasser“ oder „Blütenquell“ den Käsehimmel versprechen. Wie blöd waren wir eigentlich, dass wir das nicht vorher mal gemacht haben? Wahnsinn!!!

Ist das schon Kitsch oder noch Idyll? Egal, es ist perfekt! Aussergewöhnlich! Und für unsere deutschen Augen und Nasen einfach nur irre! Ok, eins ist sicher: Wir werden diese Theke mit über 200 Käsesorten durchprobieren, eine nach der anderen. So schnell wird man wohl zum Stammkunden. Eine kleine Auswahl ist dann heute auch mitgelaufen. Zu „Aarewasser“ und „Blütenquell“ gesellen sich ein vom Chäshuus hausgemachter Sbrinz und ein „Tomme Fleurette“. Goodbye Herd, viel Spass in den Ferien – wir sind erstmal beschäftigt.

Sogar ein Dessert gibt’s in diesem wundervollen kleinen Hexenhaus: Frischen Joghurt aus einer kleinen Käserei im Nachbardorf. Das Beste daran: Im Joghurt tummeln sich echte, frische Früchte! Keine Analog-Erdbeeren, -Bananen, -Mangos. Wir sind einfach nur verzaubert! Für Alle, die das auch erleben möchten: http://www.chaeshuus.ch/

Feurig-Käsige Nachos mit Sour-Cream-Koriander Dip

27 Apr

Habt Ihr langsam genug vom Chili? Prima, wir nämlich auch. Um die Tex-Mex-Woche aber stilvoll zu beenden und auch den Sour-Cream-Koriander Dip zu verwerten, gibt es heute noch den besten aller Fernsehabend-Couchpotatoe-Snacks!

Feurig-Käsige Nachos

Zutaten

Koriander-Dip (Zum Dip Rezept)
1 Packung Nachos natur
100g Gruyere rezent
2-3 Chilis
1 Handvoll frischen Koriander

Zubereitung

  • Backofen auf Grillstufe 200°C vorheizen.
  • Den Käse reiben und die Chilis in Röllchen schneiden (Tipp: Wer es nicht so scharf mag, halbiert die Chili, entfernt die Kerne und schneidet die Chilis in feine Streifen)
  • Die Nachos auf ein Backblech geben, Käse und Chilistreifen darüber verteilen und das Ganze im Backofen in der obersten Schiene überbacken, bis der Käse schön geschmolzen ist.
  • Das Ganze mit etwas frischem Koriander bestreuen und mit dem restlichen Sour-Cream-Koriander-Dip von Chili Teil 1 servieren.
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