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Orientalisches Lamm mit Granatapfel-Couscous, Harissa-Joghurt und Naan-Brot

19 Sep

Wir sind immer noch geflasht! Was war das für ein Erlebnis am Samstag beim Cooking-Cup! 5 Teams sind in den Kochwettstreit getreten und haben alle schlicht unglaubliches gezaubert in nur einer einzigen Stunde mit auch noch über 100 Zuschauern, die zwischendurch Fragen gestellt und auch mal aus dem Topf genascht haben. Kurz gesagt: Wir hatten einen RIESENSPASS!!! Lustigerweise hatten wir mit unserem Rezept, dass wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen auch noch eine einigermassen entspannte Zeit und konnten wirklich während des Kochens auch mit den lieben und interesserten  Zuschauern plaudern.

Leider hats zum Weiterkommen nicht gereicht, aber liebe Kandidaten: Wir haben viel gelernt, zieht Euch warm an im nächsten Jahr! Ne quatsch, so ernst sehen wir die Sache ja gar nicht, der olympische Gedanke zählt, aber nochmal mitmachen wäre definitiv schön! Wenn jetzt noch die vergessene Lederjacke vom Kochstudio nachgeschickt wird, ist auch unser Haushalt wieder komplett und wir haben definitiv keinen Verlust eingefahren.

Wir wünschen Euch in jedem Fall mit unserem orientalischen Rezept aus dem Wettbewerb ganz viel Spass, gutes Gelingen und einen noch viel grösseren Appettit!

Cooking Cup

Zutaten Lamm

Olivenöl
Olivenöl mit Zitrone
Fleur de Sel
Raz el Hanout
getrockneter Thymian
4 Lammlachse à ca. 150g
1 kleines Bund Minze
1-2 rote Chilischoten
1 EL Honig
½ Limette

Zutaten Granatapfel Couscous

Olivenöl
1 kleines Bund Koriander
1 Zitrone
400g Couscous
500ml Geflügelbrühe
1 Granatapfel

Zutaten Harissa-Joghurt

4 EL griechischer Joghurt
1 EL Harissa

Zutaten Naan-Brot

Rapsöl
Olivenöl
Za’Atar
Zucker
Mehl für die Arbeitsfläche
125g Mehl
½ TL Backpulver
1 TL Trockenhefe
75g Magerjoghurt
80ml Milch

Zubereitung Lamm

  • Ein grosses Schneidbrett bereitstellen. Minzblätter von den Stängeln abzupfen und fein hacken. Chili entkernen und in sehr feine Streifen schneiden. Die Hälfte der Minze und des Chilies zusammen auf das Brett geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Einen kräftigen Spritzer Olivenöl, den Saft der ½ Limette und etwas Honig darauf geben und das Ganze durch erneutes Hacken vermischen.
  • Lammlachse falls nötig parieren (von Sehnen befreien). Die Lammlachse von beiden Seiten mit Salz, einer kräftigen Prise Ras el-Hanout und Thymian bestreuen. Die Gewürze mit etwas Olivenöl kräftig ins Fleisch einmassieren.
  • Eine grosse Pfanne stark erhitzen. Die Lammlachse in die Pfanne geben. Einen etwas kleineren Topfdeckel direkt auf das Fleisch legen (Tipp: Deckel beschweren, z.B. mit einem Mörser aus Keramik – so bildet sich eine schöne Kruste). Etwa nach 2 Minuten wenden, wieder mit dem Deckel beschweren. Hitze reduzieren. Alle 2 Minuten das Fleisch wenden und immer beschweren. Nach ca. 10-12 Minuten ist das Fleisch innen noch leicht rosa und wunderbar zart.
  • Die Lammlachse aus der Pfanne nehmen und auf dem vorbereiteten Holzbrett mit den Gewürzen in ca. 1cm breite Streifen schneiden. Mit etwas Zitronen-Olivenöl und Honig beträufeln. Die restliche Minze und Chili über das Fleisch verteilen.

Zubereitung Couscous

  • Den Granatapfel halbieren. Die halben Granatäpfel über eine Schüssel halten und mit einem Löffelrücken die Kerne herausklopfen. Alle weissen Reste des Kerngehäuses aus den Kernen heraussortieren. Die Zitrone auspressen, den Saft zur Seite stellen. Die Brühe aufkochen. Koriander fein hacken.
  • Den Couscous in einer grossen Schüssel mit 3-4 EL Olivenöl und dem Zitronensaft vermengen und mit der kochenden Brühe übergiessen. Das Ganze 5-10 Minuten ziehen lassen.
  • Nun die Granatapfelkerne und den Koriander unter den Couscous heben und alles mit Salz abschmecken.

Zubereitung Harissa-Joghurt

  • Harissa-Paste unter den griechischen Joghurt rühren.

Zubereitung Naan-Brot

  • Mehl, Backpulver, Trockenhefe, 1 Prise Salz und eine Prise Zucker in einer Schüssel vermengen.
  • Jetzt Magerjoghurt, Milch und 1 EL Rapsöl dazugeben und alles mit dem Handmixer (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Masse in 4 Teile teilen, jedes auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen.
  • Die fladen einzeln in einer beschichteten Pfanne (mit Deckel) in je 1 EL Olivenöl je 1-2 Minuten von jeder Seite ausbacken.
  • Aus der Pfanne nehmen und sofort mit Za’Atar bestreuen.

Anrichten

Couscous auf eine Platte geben, die Lammstreifen anlegen und alles mit etwas Harissa-Joghurt umträufeln. Ein Stück Naan-Brot anlegen. Pro Person etwas Harissa-Joghurt in einem kleinen Gefäss reichen.

Sommerlicher Rucola Salat mit Kräutern

4 Aug

Unsere Flossenfreunde hatten heute Vorrang… Jaaaa, die wollen auch bei der Hitze ein sauberes Zuhause haben, oder eigentlich gerade deswegen und sie hatten in der letzten Woche leider ein etwas grösseres Chaos veranstaltet. Deshalb gabs bei den Zweibeinern im Haus heute einen einfachen, schnellen, aber super leckeren Sommersalat! Eigentlich müssen wir uns bei den lieben Kleinen dafür bedanken. Lecker!

Rucola Salat

Zutaten

8 dünne Scheiben Frühstücksspeck
1 Knoblauchzehe
1 EL Fenchelsaat
100g Rucola
1 kl Bund frische Minze
3 Stängel Estragon
1 Handvoll grüne, kernlose Weintrauben
2 EL Balsamico-Essig
1 halbe Zitrone
4 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung

  • Rucola bei Bedarf putzen (Tipp: Wir nehmen immer den Küchenfertigen aus der Packung). Minze und Estragonblätter zupfen. Trauben halbieren. Alles zusammen in eine grosse Salatschüssel geben.
  • Pfanne erhitzen.
  • Frühstücksspeck kross ausbraten. Kurz bevor der Speck fertig ist, die Knoblauchzehe dazu pressen und die Fenchelsaat hinzugeben. Die Mischung aus der Pfanne nehmen und kurz etwas abkühlen lassen.
  • Die halbe Zitrone auspressen. Aus Olivenöl, Balsamico-Essig , dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer ein glattes Dressing anrühren.

Nun die Speckmischung zum Salat geben und den Salat mit dem Dressing anmachen.

Frische Gambas an Linguine mit Basilikum-Carbonara

27 Jul

Der Sommer ist da! Und das mit so richtig und ohne Zweifel! Endlich! Wie schön! Auf gut deutsch: es ist einfach unglaublich, heiss… Leider müssen wir davon ausgehen, dass unsere Nachbarn Grillabende, die jeden Abend auf unserem Balkon stattfinden, nicht so richtig mögen. Vor allem wenn sie nicht eingeladen sind. Aber wer mag schon jeden Abend die Nachbarn einladen? Und wer soll das bezahlen? Also müssen kreativere Sachen her, die niemanden belästigen und trotzdem auch bei 36°C im Schatten noch so richtig viel Spass machen! So wie dieses hier!

Frische Gambas

Zutaten

8 frische Gambas
500g Linguine
2 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
2 Eigelb
Saft von ½ Orange
1 frische Chili
100g Schlagsahne
2 EL Doppelrahm-Frischkäse
Salz
Pfeffer
Chilipulver
Rapsöl

Zubereitung

  • Die Linguine nach Packungsbeilage in Salzwasser bissfest garen.
  • Den Knoblauch schälen, die Chili waschen, entkernen und klein schneiden. Basilikum waschen, trockenschütteln, abzupfen und einige Blätter beiseite legen. Die restlichen Blätter mit Knoblauch, Eigelb, Orangensaft, Sahne, Frischkäse und Chili mit dem Mixstab pürieren.
  • Die Basilikumcreme mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln abtropfen und mit der Basilikumcreme vermengen.
  • Die Garnelen in einer Pfanne mit etwas Rapsöl scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Chilipulver würzen.
  • Die Pasta mit den Garnelen anrichten und mit den restlichen Basilikumblättern garnieren.

Mini Tomaten-Ziegenkäse Tarte

21 Jul

So Ihr Lieben, nachdem wir jetzt eine Zeit lang fleissig mit schwitzen beschäftigt waren, kommt endlich mal wieder ein Rezept. Eins was perfekt in den Sommer passt, als Vorspeise Solo oder einfach zu einem knackigen Blattsalat. Und dann wieder ab auf den Liegestuhl und geniessen!

Mini Tomaten Ziegenkäse Tarte

Zutaten

1 Backblechgrosser Blätterteig
3 EL Zwetschgenkonfitüre
100g Datteltomaten
100g Zigenfrischkäse
½ TL getrockneter Majoran
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl

Zubereitung

  • Backofen auf 220°C vorheizen
  • Blätterteig in 10 gleichgrosse Rechtecke schneiden. Mit einem spitzen Messer entlang der Kanten mit 1cm Abstand zum Rand einen Rahmen einritzen (nicht durchschneiden). Jedes Blätterteigstück mit je 1 TL Zwetschgenkonfitüre innerhalb des eingeritzen Rahmens bestreichen.
  • Tomaten in dünne Scheiben schneiden und auf der Zwetschgenkonfitüre verteilen (Tipp: Nicht überlappen). Ziegenkäse in kleine Stücke über die Tomate zupfen. Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen und mit dem Olivenöl beträufeln.
  • Auf der mittleren Schiene für ca. 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Lasagne

21 Jun

So, heute waren wir mal interessiert, wo die Lasagne denn so herkommt (haha, bevor der Witz kommt: dass wir in Italien gucken müssen, war uns auch klar). Also mal bei Wikipedia gesurft und Folgendes gefunden:

Etymologie

Das italienische Wort lasagna (Plural lasagne) wird vom griechischen Wort lasanon (λάσανον) abgeleitet, das einen Rost für Töpfe oder Bratpfannen bezeichnet. Das Wort wurde später von den Römern als lasanum in der Bedeutung „Kochtopf“ übernommen. Die Italiener verwendeten dann das Wort, um sich auf das Gefäß zu beziehen, in dem zubereitet wurde, was heute als Lasagne bekannt ist – heute bezeichnet die Vokabel lasagna das Gericht selbst.

Aha.. Klingt das nicht schrecklich schlau? Finden wir schon, schmecken tuts auf jeden Fall!

Lasagne

Zutaten für die Sauce

500g Bio Hackfleisch, gemischt aus Schweine- und Rindfleisch
8 dünne Scheiben Bauernspeck
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
2 Stangen Sellerie
1 Bund Basilikum
2 Dosen (je 400g Füllmenge) gehackte Tomaten, nehmt ruhig die etwas teureren, die schmecken meistens weniger sauer
100g Parmesan
Olivenöl
Rapsöl
2 gehäufte TL getrockneter Oregano
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
Zucker
Chilipulver (fruchtig)
Chilipaste (sehr scharf)
1 EL Crème fraîche

Zutaten für die Lasagne

250g Lasagneblätter ohne Vorkochen
500g Creme Fraîche
100g Parmesan
1 grosse reife Tomate
10-15 kleine Basilikumblätter

Zubereitung der Sauce

  • Den Speck klein schneiden. Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Sellerie waschen und fein würfeln. Die Basilikumblätter abzupfen und in den Kühlschrank legen. Die Basilikumstiele fein hacken. Den Parmesan reiben.
  • Ca. 3 EL Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen (Tipp: Wir benutzen dafür eine beschichtete Wokpfanne). Den Speck und den Oregano hineingeben und goldbraun von allen Seiten anbraten. Das Gemüse hinzugeben und etwa 7 Minuten weitergaren. Dabei alle 30 Sekunden umrühren, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
  • In derselben Pfanne etwas Rapsöl heiss werden lassen. Das Hackfleisch darin scharf anbraten. Sobald es gar ist und etwas Farbe angenommen hat mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Dann das Gemüse wieder in die Pfanne geben und die Tomaten einrühren. Die beiden leeren Tomatendosen zu ca. ¾ mit Wasser auffüllen und das Wasser in die Pfanne giessen. Alles gut durchrühren. Mit je einer kräftigen Prise Salz Pfeffer und Zucker würzen. Die gehackten Basilikumstiele und etwas Chilipaste (je nach Geschmack) unter die Sauce rühren und die Sauce zum Kochen bringen.
  • Sobald die Sauce kocht, die Hitze reduzieren, einen Deckel auf die Pfanne geben und die Sauce ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  • Ca. 15 Minuten, bevor die Sauce fertig ist, einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen
  • Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Hälfte des Parmesans unter die Sauce rühren. Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden und in die Sauce geben. Einige Blätter zur Dekoration aufbewahren.
  • Die Sauce mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chili und Crème fraîche abschmecken und warm stellen.
  • Jetzt die Pasta nach Packungsbeilage al Dente kochen. In einem Sieb abgiessen und etwas Kochwasser auffangen. Die Pasta zurück in den Topf geben, mit der Hälfte der Sauce Bolognese vermischen und etwas von dem Kochwasser zum Auflockern unterrühren. Auf Tellern anrichten und die restliche Sauce darüber geben. Mit Olivenöl beträufeln und mit reichlich Parmesan und den restlichen Basilikumblättern bestreuen.

Zubereitung der Lasagne

  • Backofen auf 190°C vorheizen.
  • Den Parmesan reiben. Die Tomate in Scheiben schneiden.
  • Eine grosse, ofenfeste Auflaufform bereitstellen. Den Boden der Form mit ⅓ der Sauce bedecken. Eine Lage Lasagneblätter darauf verteilen (Tipp: die Blätter dürfen leicht überlappen). Die Lasagneblätter mit ⅓ der Creme Fraîche gleichmässig bestreichen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. ¼ des geriebenen Parmesans darüberstreuen.
  • In dieser Reihenfolge die Zutaten noch 2x schichten. Dann die Tomatenschreiben und die kleinen Basilikumblätter  auf der Lasagne verteilen, den restlichen Parmesan darüberstreuen und alles mit Olivenöl beträufeln.
  • Die Auflaufform mit Alufolie abdecken und 20 Minuten backen. Die Alufolie entfernen und die Lasagne weitere 35 Minuten backen, bis die oberste Schicht goldbraun ist.

Frische Erdbeeren mit gepfefferter Crème Anglaise

19 Jun

Juppidu die Erdbeeren sind reif! Wir geraten ja über Erdbeeren regelmässig so ins Schwärmen, dass es fast schon poetisch wird. Nun ja, seis drum, der Erdbeerbauer unseres Vertrauens hat es auch in diesem regenreichen Frühling irgendwie geschafft, sehr aromatische, herrlich rote Früchte zu ernten – und natürlich auch an uns zu verkaufen. Da gibt’s auch nicht viel mehr zu zu erzählen. Wir sind einfach im siebten Himmel!

Frische Erdbeeren mit gepfefferter Crème Anglaise

Zutaten

500g frische Erdbeeren
4 Eigelb
80g Zucker
1 Vanilleschote
500ml Milch
½ TL gemahlener Langpfeffer

1EL Vanillezucker

Zubereitung der Erdbeeren

  • Die Erbeeren waschen, putzen und in gleichmässige kleine Stücke schneiden. Mit dem Vanillezucker süssen und durchziehen lassen.

Zubereitung der gepfefferten Crème Anglaise im Thermomix

  • Eier trennen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
  • Eigelbe, Zucker, Langpfeffer und Milch in den Rührbehälter geben. 5s Stufe 5 verquirlen.
  • Milch, Vanilleschote und Vanillemark hinzugeben. Die Masse 7min 80°C Linkslauf Stufe 4 aufkochen. Vanilleschote herausnehmen.
  • Die Crème mindestens 3 Stunden kühl stellen, sie dickt beim Abkühlen ein.

Zubereitung der gepfefferten Crème Anglaise im Topf

  • Eier trennen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen.
  • Milch mit dem Vanillemark, der Vanilleschote und dem Langpfeffer in einem Topf aufkochen. Währenddessen Eigelbe und Zucker in einer Rührschüssel verquirlen. Vanilleschote aus der Milch nehmen.
  • Unter ständigem Rühren vorsichtig etwas Milch zu der Eiermasse geben (Achtung: hier wird’s wieder kritisch, Rühreigefahr!). Langsam und vorsichtig die restliche Milch einrühren.
  • Die Crème mindestens 3 Stunden kühl stellen, sie dickt beim Abkühlen ein.

Feurige Gambas mit weissem Spargel

16 Jun

Willkommen Sonne! Dich gibt’s ja noch! Kaum zu glauben, aber wahr. Wir freuen uns sehr, Dich zu sehen.

Nur leider hat der lange Winter ein paar kleine Spuren hinterlassen: Die Sommerkleider zwicken leider hier und da. Da hilft wohlt nur eines: Umstellen auf eine wunderbar leichte Sommerküche, die mehr oder minder Genuss ohne Reue verspricht und dabei dann auch noch unglaublich gesund ist!

Feurige Gambas mit weissem Spargel

Zutaten

800g weisser Spargel
½ Bio Zitrone
6 kleine rote Chilischoten
6 Knoblauchzehen
½ Bund Blattpetersilie
18 Riesengarnelenschwänze geschält und entdarmt
1 Schuss trockener Weisswein
2 EL Olivenöl
50g Butter
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Zucker

Zubereitung

  • Spargel schälen und holzige Enden abschneiden. Von der Zitrone 2 ca. 1cm dicke Scheiben abschneiden.
  • 0.75l Wasser, Zitronenscheiben, 30g Butter, eine Prise Salz, eine Prise Zucker und den Weisswein in eine grosse Pfanne geben und aufkochen. Sobald der Sud kocht, den Spargel zugeben und je nach dicke der Stangen 10 – 15 Minuten kochen. Zwischendurch probieren. Der Spargel sollte noch bissfest sein.
  • In der Zwischenzeit die Chilis waschen und trockentupfen. Eine Chili ganz fein schneiden. Den Knoblauch abziehen und andrücken. Eine Zehe in feine Würfel schneiden. Die Petersilie abbrausen, trockenschütteln, abzupfen und die Blätter grob hacken. Die Garnelen waschen und trockentupfen.
  • Sobald die Spargel bissfest sind, diese aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen. Die Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und warmstellen.
  • In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die Chilis und den Knoblauch darin leicht andünsten. Die Garnelen zugeben und 2-3 Minuten von allen Seiten anbraten. Die Spargelstücke zusammen mit der Petersilie und 20g Butter zu den Garnelen geben und ganz kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
  • Dazu schmeckt ein frisches Baguette hervorragend.

Clubsandwich

11 Jun

Leute ab auf die Couch, das Wetter ist eh bescheiden… Zum grossen Glück fehlt dann nur noch das beste Clubsandwich der Welt und ein passender Film auf DVD. Wir sind ja zur Zeit dem Bones Virus verfallen und arbeiten uns durch die gesammelten Folgen… Jeden abend 1-2 Folgen, eine auf der Couch mit leckerem Clubsandwich, eine im Bett und schon finden wir den Regen nicht mehr so schlimm. Stellt euch mal vor die Sonne würde scheinen! Was hätten wir da für ein schlechtes Gewissen! Aber so?

Clubsandwich

Zutaten

½Kopf Eisbergsalat
½ Salatgurke
½ Avocado
1 Limette
1 kl Bund Schnittlauch
2 Hähnchenbrüste (je ca, 120g)
8 Scheiben Frühstücksspeck
12 Scheiben Sandwichtoast
100g Creme Fraîche
200g rezenter Appenzeller
4 Eier
4 EL Milch
Ca. 1 EL Bratbutter / Butterschmalz
1 TL Butter
1 EL Senf
Salz
Pfeffer
Muskat
Chilipulver
Currypulver (fruchtig, z. B: Ingwer Orange)
8 Holzspiesschen

Clubsandwich

Zubereitung

  • Backofen auf 240°C, Grillstufe oder Oberhitze vorheizen.
  • Den Eisbergsalat putzen und waschen. Die Salatgurke schälen und in dünne Scheiben schneiden. Avocado schälen, halbieren, den Kern entfernen und in feine Scheiben schneiden. Die Limette auspressen und die Avocadostückchen damit beträufeln. Den Käse mit einem Sparschäler hobeln. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden.
  • Crème Fraîche mit Senf und Schnittlauch verrühren und die Senfsauce zur Seite stellen.
  • Bratbutter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hähnchenbrüste bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ca. 8 Minuten braten. Herausnehmen, mit Salz, Pfeffer, Currypulver und etwas Chili würzen. In ca. 1cm dicke Scheiben schneiden und warm stellen.
  • Speck in derselben Bratpfanne auslassen, bis er schön knusprig ist. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • Eier und Milch in eine kleine Schüssel geben und verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Muskat würzen. In der Hähnchen / Speck Bratpfanne (Tipp: Wenn nichts angebrannt ist, vorher nicht auswaschen) die Butter zerlassen und das Rührei zubereiten. Es soll noch schön saftig sein.
  • Toastscheiben auf ein Backblech geben. Auf der obersten Schiene des Backofens ca. 1-1½ Minuten rösten.
  • Alle Toastscheiben auf der ungetoasteten Seite mit Senfsauce bestreichen. 4 Scheiben mit Hähnchen, Salatblättern, Käse und Gurkenscheiben belegen. Das Ganze mit einer weiteren Scheibe Toast (Senfsaucenseite nach unten) bedecken. Avocadoscheiben, Rührei und Speckscheiben darauf verteilen. Mit der letzten Scheibe Toast (Senfsaucenseite wieder nach unten) bedecken. Die Sandwiches etwas zusammendrücken, einmal diagonal durchschneiden und jeweils ein Holzspiesschen durch die Sandwichhälften stecken, um sie zusammen zu halten. Zum Clubsandwich passen Pommes – ohne schmeckt es aber auch!

Spaghetti Bolognese

3 Jun

Wecke den Italiener in Dir! Da ist er- der Klassiker! Auch wir kommen daran nicht vorbei und wenn wir ehrlich sind, wollen wir das auch gar nicht. So richtig schöne Bolognese für die Seele, da fällt aller Montagsfrust von einem ab und man fühlt sich einfach nur pudelwohl.

Aber warum haben eigentlich viele italienische Gerichte diese unglaubliche Wirkung? Das ist wirklich eine gute Frage, die zu beantworten wäre. Habt Ihr dazu Ideen?

Spaghetti Bolognese

Zutaten

500g Pasta der Wahl, bei uns gibt’s meistens Bavette
500g Bio Hackfleisch, gemischt aus Schweine- und Rindfleisch
8 dünne Scheiben Bauernspeck
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten
2 Stangen Sellerie
1 Bund Basilikum
2 Dosen (je 400g Füllmenge) gehackte Tomaten, nehmt ruhig die etwas teureren, die schmecken meistens weniger sauer
100g Parmesan
Olivenöl
Rapsöl
2 gehäufte TL getrockneter Oregano
Meersalz
Schwarzer Pfeffer
Zucker
Chilipulver (fruchtig)
Chilipaste (sehr scharf)
1 EL Crème fraîche

Zubereitung

  • Den Speck klein schneiden. Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Sellerie waschen und fein würfeln. Die Basilikumblätter abzupfen und in den Kühlschrank legen. Die Basilikumstiele fein hacken. Den Parmesan reiben.
  • Ca. 3 EL Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen (Tipp: Wir benutzen dafür eine beschichtete Wokpfanne). Den Speck und den Oregano hineingeben und goldbraun von allen Seiten anbraten. Das Gemüse hinzugeben und etwa 7 Minuten weitergaren. Dabei alle 30 Sekunden umrühren, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
  • In derselben Pfanne etwas Rapsöl heiss werden lassen. Das Hackfleisch darin scharf anbraten. Sobald es gar ist und etwas Farbe angenommen hat mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Dann das Gemüse wieder in die Pfanne geben und die Tomaten einrühren. Die beiden leeren Tomatendosen zu ca. ¾ mit Wasser auffüllen und das Wasser in die Pfanne giessen. Alles gut durchrühren. Mit je einer kräftigen Prise Salz Pfeffer und Zucker würzen. Die gehackten Basilikumstiele und etwas Chilipaste (je nach Geschmack) unter die Sauce rühren und die Sauce zum Kochen bringen.
  • Sobald die Sauce kocht, die Hitze reduzieren, einen Deckel auf die Pfanne geben und die Sauce ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  • Ca. 15 Minuten, bevor die Sauce fertig ist, einen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen
  • Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Hälfte des Parmesans unter die Sauce rühren. Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden und in die Sauce geben. Einige Blätter zur Dekoration aufbewahren.
  • Die Sauce mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chili und Crème fraîche abschmecken und warm stellen.
  • Jetzt die Pasta nach Packungsbeilage al Dente kochen. In einem Sieb abgiessen und etwas Kochwasser auffangen. Die Pasta zurück in den Topf geben, mit der Hälfte der Sauce Bolognese vermischen und etwas von dem Kochwasser zum Auflockern unterrühren. Auf Tellern anrichten und die restliche Sauce darüber geben. Mit Olivenöl beträufeln und mit reichlich Parmesan und den restlichen Basilikumblättern bestreuen.

Badischer Spargel mit Kratzede und Sauce Hollandaise

31 Mai

Ok, wundert euch nicht, der Badische Spargel lag natürlich nicht zwei Wochen bei uns im Kühlschrank und ist vor sich hingeschimmelt.
Da wir aber mit wichtigen Dingen, die den Blog betreffen, aber noch gaaaaaanz geheim sind (ja, demnächst kommt unser offizielles Logo, aber das wisst ihr nicht von uns), kommt dieses letzte, aber beste aller Spargelrezepte erst heute, wenn der Spargel auch schon ein seit ein paar Tagen vernichtet ist.
Alle Nicht-Badener unter Euch fragen sich jetzt wahrscheinlich „Was zum Henker ist Kratzede und wie um alles in der Welt spricht man das aus?“
Deshalb kurzer Badisch-Exkurs: Kratzede sind eine Mehlspeise, ähnlich wie Kaiserschmarrn, nur nicht süss und einfach perfekt zu Spargel. Aussprechen tut man es mit Betonung auf dem a, es sind also keine „Kratzeeeeten“ oder sowas. Es kommt schlicht von „in der Pfanne kratzen“ – und so wird’s auch ausgesprochen.

Badischer Spargel mit Kratzede und Sauce Hollandaise

Zutaten für die Spargel

2kg weisser Spargel (am besten badischer, ist klar)
½ Zitrone
1EL Butter
1 Schuss trockener Weisswein
Zucker
Salz

Zutaten für die Kratzede

3 Eier
Zucker
Salz
125g Mehl
100ml Milch
100ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
1kl Bund Schnittlauch
2EL Öl zum Braten

Zutaten für die Sauce Hollandaise

4 Eigelb
100 g Butter
80 g Sahne
¼ TL Pfeffer , weiß
¼ – ½ TL Salz
10g Zitronensaft

Zutaten für den Schinken

200g hochwertiger roher Schinken (Zum Beispiel aus dem Schwarzwald)

200g hochwertiger gekochter Schinken

Zubereitung Spargel

  • Spargel schälen und holzige Enden abschneiden. Von der Zitrone 2 ca. 1cm dicke Scheiben abschneiden.
  • 1l Wasser, Zitronenscheiben, 30g Butter, eine Prise Salz, eine Prise Zucker und den Weisswein in eine grosse Pfanne geben und aufkochen. Sobald der Sud kocht den Spargel zugeben und je nach dicke der Stangen 10 – 20 Minuten kochen. Zwischendurch probieren. Der Spargel sollte ganz leicht bissfest sein.

Zubereitung Kratzede

  • Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Eier trennen.
  • Das Eigelb mit einer Prise Zucker und einer Prise Salz verquirlen. Abwechselnd Mehl, Milch und Mineralwasser unterrühren.
  • Den Teig 10 Minuten quellen lassen.
  • In der Zwischenzeit das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Kratzede Teig hineingeben. Den Teig so lange anbraten, bis die Unterseite schön goldbraun gebraten ist, dann den Teigfladen wenden und von der anderen Seite goldbraun braten. Anschliessend den Teigfladen in kleine Stücke reissen und diese von allen Seiten ganz kurz anbraten. Mit etwas Schnittlauch bestreut anrichten.

Zubereitung Sauce Hollandaise mit dem Thermomix

  • Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 6 Minuten bei 80°C auch Stufe 4 garen. Sauce sofort in eine kalte Schüssel umfüllen und nochmals abschmecken.

Zubereitung der Sauce Hollandaise im Topf

  • Die Eigelbe über dem Wasserbad unter Rühren erhitzen.
  • Butter in einem zweiten Topf schmelzen und sehr langsam unter die Eier rühren (Tipp: Eier über dem Wasserbad belassen und ständig rühren, damit die Eiermasse nicht gerinnt).
  • Ganz langsam und vorsichtig die Sahne unterrühren. Die Sauce Hollandaise mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Anrichten

  • Spargel mit Kratzede, der Sauce Hollandaise und dem Schinken auf Tellern anrichten.
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